Turmstationen

Turmstationen sind ehemalige Türme der Energieversorgung. In den Türmen werden Nisthilfen für Schleiereulen angebracht. Der NABU betreut zurzeit 38 dieser ehemaligen Trafohäuser der Energieversorgung. Auch z. B. Störche nisten dort. Die Türme gehören seit fast 100 Jahren in das Orts- und Landschaftsbild unserer Region. Auch der Erhalt dieser Gebäude gehört neben dem Ausbau zu unseren Aufgaben.

 

Übersicht der Turmstationen des NABU RV Westhavelland - Stand März 2020

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Ganz aktuell wurde der Trafoturm am Rhinkanal/B5 nördlich von Friesack am Wochenende des 12. und 13.03.16 gesichert.

Durch die Initiative von Ulf Scharnbeck ist es gelungen, mit dem Förderverein Friesacker Pforte unter Anleitung von Herrn Langheinrich eine Sicherung des Turmes zu erreichen. 

 

Unterstützt durch Mitteln des FV Friesacker Pforte, technisch abgesichert durch die AG Wutzetz unter Mithilfe von Herrn Jürgen Brockmann und des NABU RV Westhavelland konnten Sicherungsarbeiten im Fundamentbereich und der Fassade (inkl. Anstrich) durchgeführt werden.

Die Turmstation in Grütz konnte durch die Großzügige Unterstützung unseres NABU Partnerverbandes - KV Borken e.V., Bocholt gesichert werden.

Aus Spendenmitteln konnte der fehlende Anteil durch den NABU RV Westhavelland e.V. abgesichert werden.

Der Heimatverein Grütz e.V hat auf Initiative von Herrn Schirrmacher, Grütz die Gestaltung der Fassade übernommen.

Ein markanter Punkt am Havelland Radweg.

Danke allen Förderern und Sponsoren!

Die Turmstation "Am Spiegelberg" in Neustadt wurde durch den unermüdlichen Einsatz von Herrn Ulf Scharnbeck Berlin, gesichert und zum Tierhotel ausgebaut.

Finanziell abgesichert wurde der Ausbau durch die Sparkasse Ostprignitz.Ruppin www.sparkasse-opr.de

Bauausführung: Dachdeckermeister Klaus Jankowski, 16845 Plänitz.

Weitere finanzielle Zuwendung erhielten wir von: Frau Bludau und Herrn Meientrup Neustadt/Spiegelberg.

Wir danken für die Unterstützung!  

(Foto: U. Scharnbeck vor dem Turm)


Auch die Turmstation in Semlin konnte durch die Unterstützung von Dirk Hoppe, Sandro Flack, Alfred Mantau, Holm Skrypek, Horst Thiedecke und René Riep (alle Semlin) und Wolfgang Voigt (Böhne) an einem Wochenendeinsatz wieder hergerichtet werden.

Unterstützt wurden wir von folgenden Firmen und Institutionen: Gebrüder  Fürstenberg GmbH, Rathenow; Gerüstbau Claus Lothar, Dessin; Ortsbeirat Semlin und der Agrargenossenschaft Hohennauen.

Die Gestaltung übernahm Enrico Schönfeld, Steckelsdorf.

Allen unseren herzlichsten Dank!

"Turmsanierrung abgeschlossen"

Mit Unterstützung des IKW Rathenow konnte am 19.03.2010 die Sanierung des 1921 erbauten Trafoturmes in Buckow/Großwudicke abgeschlossen werden. Mit dem Anstrich von Fassade und Türen ist die Sanierung komplett. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Sponsoren und freiwilligen Helfern bedanken. Durch die Unterstützung der Buckower Helfer und Mitglieder des NABU Westhavelland wurde die Sicherung des Turmes möglich. Für die abschließenden Arbeiten bekamen wir unbürokratische Unterstützung vom IKW Rathenow, ein langjähriger Partner in Sachen Umweltprojekte. Auf dem Foto sehen Sie die "Malerbrigade" mit Robert Dienebier, Marcel Raytscheff, Rene Riep und Christian Möller (v.l.n.r.) 

Robert Dienebier, Marcel Raytscheff, René Riep und Christian Möller (v.l.)
Robert Dienebier, Marcel Raytscheff, René Riep und Christian Möller (v.l.)

Fledermausquartiere

In den letzten Jahren hat der NABU 20 ehemalige Militärbunker übernommen. Diese dienen den Fledermäusen als Tageseinstände und Winterquartiere. Viel Energie und Arbeit musste aufgebracht werden, um die Bunker vor unbefugtem Betreten zu sichern. An den Decken und Wänden wurden Haltemöglichkeiten geschaffen, sowie durch das Einbringen von Wasser für die nötige Luftfeuchtigkeit gesorgt. Diese benötigen die Fledermäuse damit während des Winterschlafes die Flughäute nicht austrocknen. Von den in Deutschland vorkommenden 20 Arten konnten im Havelland insgesamt 13 Arten nachgewiesen werden. Darunter auch die Mopsfledermaus als eine besonders zu schützende Art.