Turmstationen

Turmstationen sind ehemalige Türme der Energieversorgung. In den Türmen werden Nisthilfen für Schleiereulen angebracht. Der NABU betreut zurzeit 38 dieser ehemaligen Trafohäuser der Energieversorgung. Auch z. B. Störche nisten dort. Die Türme gehören seit fast 100 Jahren in das Orts- und Landschaftsbild unserer Region. Auch der Erhalt dieser Gebäude gehört neben dem Ausbau zu unseren Aufgaben.

 

Übersicht der Turmstationen des NABU RV Westhavelland - Stand April 2016

 

  Übertragung der Turmstationen Westhavelland      
             
Nr.  Jahr Turmstation Bauj. Fassade Status Foto
1 1992 Hohennauen 1920 Kalksand 2 X
2 1993 Bölkershof 1928 Beton 2 X
3 1993 Barnewitz / Dorf 1930 Klinker 2 X
4 1993 Barnewitz / Funkstelle 1943 Klinker 2 X
5 1993 Rhinsmühlen 1955 Klinker 2 X
6 1993 Böhne / Dorf   Putz 2 X
7 1993 Bützer 1943 Putz 2 X
8 1993 Grütz   Putz 3 X
9 1993 Buckow bei Großwudicke 1921 Putz 3 X
10 1994 Damme 1920 Putz 1 X
11 1994 Wolsier 1921 Putz 1 X
12 1994 Semlin 1926 Putz 3 X
13 1994 Bahnitz / Dorf 1921 Putz 3 X
14 1995 Premnitz   Putz 1 X
15 1995 Bahnitz / Schleuse   Putz 2 X
16 1995 Riesenbruch   Putz 2 X
17 1999 Döberitz/Gapel   Klinker 2 X
18 2000 Böhne / Schäferei   Putz 2 X
19 2000 Kotzen I 1920 Putz 2 X
20 2004 Buckow / Schäferei 1953 Klinker 2 X
21 2005 Siegrothsbruch 1925 Klinker 3 X
22 2005 Milow Wolfsmühle 1947 Putz 3 X
23 2006 Elslaake/Kohlhof 1925 Klinker 2 X
24 2006 Strodehne/Gahlberg 1928 Klinker 2 X
25 2006 Knoblauch 1921 Putz 3 X
26 2008 Görne/Dickte 1960 Beton 2 X
27 2008 Spaatz   Beton 2 X
28 2008 Jerchel/Luisenhof 1921 Klinker 2 X
29 2008 Jühlitz 1928 Klinker 2 X
30 2008 Göttlin 1946 Putz 2 X
31 2008 Friesacker Zootzen 1959 Klinker 2 X
32 2008 Königshorst 1985 Beton   X
33 2008 Neudessau 1946 Putz 3 X
34 2009 Krüllenkempe OPR 1939 Putz 3 X
35 2009 Kriele 1928 Klinker 3 X
36 2009 Großderschau 1928 Putz 3 X
37 2009 Witzke 1927 Putz 3 X
38 2009 Lötze 1928 Putz 3 X
39 2009 Landin 1928 Klinker 3 X
40 2010 Waldschänke/Rathenow 1927 Klinker 3 X
41 2015 Giesenhorst 1925 Klinker 2 X
42 2016 Dreetz 1940   2  
             
             
  Status: 1 - akut sanierungsbedürftig       
    2 - sanierungsbedürftig      

 

 

 

 

3 - Zustand ok

       

 

  Übertragung der Turmstationen Osthavelland    
             
Nr. Jahr Turmstation Bauj. Fassade Status Foto
43 1996 Tremmen   Klinker/Putz 2  
44 1996 Dreibrück 1923 Klinker/Putz 2 X
45 1997 Bergerdamm 1923 Putz 2 X
46 1999 Luchsiedlung Brädikow   Putz 2  
             
             
          Stand: 19.04.2016

 

    Förderverein "Friesacker Pforte"    
             
47 1995 Rhinkanal 1952 Putz 2  

Ganz aktuell wurde der Trafoturm am Rhinkanal/B5 nördlich von Friesack am Wochenende des 12. und 13.03.16 gesichert.

Durch die Initiative von Ulf Scharnbeck ist es gelungen, mit dem Förderverein Friesacker Pforte unter Anleitung von Herrn Langheinrich eine Sicherung des Turmes zu erreichen. 

 

Unterstützt durch Mitteln des FV Friesacker Pforte, technisch abgesichert durch die AG Wutzetz unter Mithilfe von Herrn Jürgen Brockmann und des NABU RV Westhavelland konnten Sicherungsarbeiten im Fundamentbereich und der Fassade (inkl. Anstrich) durchgeführt werden.

Die Turmstation in Grütz konnte durch die Großzügige Unterstützung unseres NABU Partnerverbandes - KV Borken e.V., Bocholt gesichert werden.

Aus Spendenmitteln konnte der fehlende Anteil durch den NABU RV Westhavelland e.V. abgesichert werden.

Der Heimatverein Grütz e.V hat auf Initiative von Herrn Schirrmacher, Grütz die Gestaltung der Fassade übernommen.

Ein markanter Punkt am Havelland Radweg.

Danke allen Förderern und Sponsoren!

Die Turmstation "Am Spiegelberg" in Neustadt wurde durch den unermüdlichen Einsatz von Herrn Ulf Scharnbeck Berlin, gesichert und zum Tierhotel ausgebaut.

Finanziell abgesichert wurde der Ausbau durch die Sparkasse Ostprignitz.Ruppin www.sparkasse-opr.de

Bauausführung: Dachdeckermeister Klaus Jankowski, 16845 Plänitz.

Weitere finanzielle Zuwendung erhielten wir von: Frau Bludau und Herrn Meientrup Neustadt/Spiegelberg.

Wir danken für die Unterstützung!  

(Foto: U. Scharnbeck vor dem Turm)


Auch die Turmstation in Semlin konnte durch die Unterstützung von Dirk Hoppe, Sandro Flack, Alfred Mantau, Holm Skrypek, Horst Thiedecke und René Riep (alle Semlin) und Wolfgang Voigt (Böhne) an einem Wochenendeinsatz wieder hergerichtet werden.

Unterstützt wurden wir von folgenden Firmen und Institutionen: Gebrüder  Fürstenberg GmbH, Rathenow; Gerüstbau Claus Lothar, Dessin; Ortsbeirat Semlin und der Agrargenossenschaft Hohennauen.

Die Gestaltung übernahm Enrico Schönfeld, Steckelsdorf.

Allen unseren herzlichsten Dank!

"Turmsanierrung abgeschlossen"

Mit Unterstützung des IKW Rathenow konnte am 19.03.2010 die Sanierung des 1921 erbauten Trafoturmes in Buckow/Großwudicke abgeschlossen werden. Mit dem Anstrich von Fassade und Türen ist die Sanierung komplett. Wir möchten uns an dieser Stelle bei allen Sponsoren und freiwilligen Helfern bedanken. Durch die Unterstützung der Buckower Helfer und Mitglieder des NABU Westhavelland wurde die Sicherung des Turmes möglich. Für die abschließenden Arbeiten bekamen wir unbürokratische Unterstützung vom IKW Rathenow, ein langjähriger Partner in Sachen Umweltprojekte. Auf dem Foto sehen Sie die "Malerbrigade" mit Robert Dienebier, Marcel Raytscheff, Rene Riep und Christian Möller (v.l.n.r.) 

Robert Dienebier, Marcel Raytscheff, René Riep und Christian Möller (v.l.)
Robert Dienebier, Marcel Raytscheff, René Riep und Christian Möller (v.l.)

Fledermausquartiere

In den letzten Jahren hat der NABU 20 ehemalige Militärbunker übernommen. Diese dienen den Fledermäusen als Tageseinstände und Winterquartiere. Viel Energie und Arbeit musste aufgebracht werden, um die Bunker vor unbefugtem Betreten zu sichern. An den Decken und Wänden wurden Haltemöglichkeiten geschaffen, sowie durch das Einbringen von Wasser für die nötige Luftfeuchtigkeit gesorgt. Diese benötigen die Fledermäuse damit während des Winterschlafes die Flughäute nicht austrocknen. Von den in Deutschland vorkommenden 20 Arten konnten im Havelland insgesamt 13 Arten nachgewiesen werden. Darunter auch die Mopsfledermaus als eine besonders zu schützende Art.